Zigbee ist eine der beliebtesten Technologien im Bereich der Smart-Home-Automation – und das aus gutem Grund. Mit seiner energieeffizienten und stabilen Mesh-Netzwerkarchitektur hebt es sich von Alternativen wie WLAN oder klassischem Bluetooth ab und bietet eine flexible Grundlage für die Integration smarter Geräte. Egal, ob es um die Steuerung von Lampen, Steckdosen, Sensoren oder Schaltern geht: Zigbee ermöglicht die reibungslose Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Geräten, selbst wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen.
Doch wie beginnt man mit Zigbee? Welche Hardware und Software werden benötigt, und welche Stolpersteine gilt es zu vermeiden? In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit der ZHA-Integration von Home Assistant startest. ZHA steht für „Zigbee Home Automation“ und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, Zigbee-Geräte direkt in Home Assistant zu integrieren. Gemeinsam richten wir ein Zigbee-Gateway ein, koppeln erste Geräte und werfen einen Blick auf typische Probleme – und wie du sie lösen kannst.
Am Ende dieses Beitrags wirst du in der Lage sein, dein erstes Zigbee-Netzwerk aufzubauen und mit Home Assistant zu steuern. Lass uns gemeinsam in die Welt von Zigbee eintauchen!
Schnellstart: Empfohlene Hardware für dein erstes Zigbee-Setup
Wenn du direkt loslegen möchtest und vor allem wissen willst, welcher Koordinator sich bewährt hat, hier meine aktuelle Empfehlung:

SMLIGHT SLZB-06M
PoE Zigbee/Thread-Gateway

Sonoff ZBDongle-E
USB-Zigbee mit ext. Antenne

Phoscon ConBee III
Zigbee-USB-Gateway
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Einen detaillierten Vergleich dieser Koordinatoren findest du im Beitrag:
Die besten Zigbee-Koordinatoren für Home Assistant – Vergleich, Test & Empfehlungen.
Was ist Zigbee? Eine kurze Einführung
Zigbee ist ein drahtloses Kommunikationsprotokoll, das speziell für IoT-Geräte (Internet of Things) entwickelt wurde. Anders als WLAN wurde Zigbee von Anfang an auf niedrigen Energieverbrauch und viele, eher kleine Geräte optimiert – ideal für batteriebetriebene Sensoren, Schalter und Aktoren.
Ein zentraler Vorteil von Zigbee ist seine Mesh-Netzwerkarchitektur: Geräte können Nachrichten untereinander weiterleiten. Dadurch wird die Reichweite des Netzwerks erhöht, und die Verbindung bleibt stabil, selbst wenn einzelne Geräte ausfallen oder entfernt werden.
Die drei Hauptkomponenten eines Zigbee-Netzwerks
Koordinator
Der Koordinator ist das Herzstück jedes Zigbee-Netzwerks. Er initialisiert das Netzwerk, verwaltet Schlüssel und erlaubt Geräten, sich anzumelden. In einem typischen Setup übernimmt ein Zigbee-Gateway oder ein USB-/LAN-Adapter diese Rolle.Router
Router sind Geräte, die dauerhaft mit Strom versorgt werden, etwa smarte Steckdosen, Lampen oder dedizierte Repeater. Sie leiten Nachrichten anderer Geräte weiter und sind entscheidend für Reichweite und Stabilität.Endgeräte (End Devices)
Endgeräte sind häufig batteriebetriebene Devices wie Sensoren oder Taster. Sie schlafen die meiste Zeit, melden sich nur bei Bedarf und leiten selbst keine Nachrichten weiter – so erreichen sie oft Laufzeiten von mehreren Jahren, abhängig von Nutzung und Hardware.
Was wird benötigt?
Um mit Zigbee und der ZHA-Integration in Home Assistant zu starten, brauchst du im Wesentlichen:
- Einen Zigbee-Koordinator
- Einige Router-Geräte (für Reichweite/Stabilität)
- Endgeräte (Sensoren, Schalter, Aktoren)
- Home Assistant mit aktivierter ZHA-Integration
Zigbee-Koordinatoren (Gateway)
Der Koordinator ist die wichtigste Einzelkomponente für dein Zigbee-Netzwerk. Hier ein paar praxiserprobte Optionen – mit Fokus auf SMLIGHT, Sonoff und ConBee.
1. SMLIGHT SLZB-06M
Beschreibung:
Der SMLight SLZB-06M ist ein Zigbee-/Thread-Adapter mit Ethernet, PoE, WiFi und USB-C. Er kommt vorgeflasht, kann als Zigbee-3.0-Gateway für Zigbee2MQTT und ZHA verwendet werden und bringt eine eigene kleine Firmware mit Weboberfläche mit. Darüber kannst du u. a.:- Betriebsmodus (Zigbee/Thread, LAN/WiFi/USB) umschalten
- Remote-Firmware-Updates für Zigbee-Chip und ESP32 durchführen
- den Adapter auch an entfernten Standorten komfortabel verwalten
Durch Ethernet/PoE lässt sich der Koordinator zentral im Haus platzieren, unabhängig davon, wo Home Assistant läuft.
Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐⭐ – Ideal für alle, die ein zentrales, sehr flexibles Gateway wollen und nicht davor zurückschrecken, ein paar Minuten in eine saubere Erstkonfiguration zu investieren.Links:
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2. Sonoff ZBDongle-E
Beschreibung:
Der Sonoff ZBDongle-E ist ein Zigbee-3.0-USB-Stick, der auf dem EFR32MG21-Chip basiert und mit einer Ausgangsleistung von bis zu +20 dBm sowie externer SMA-Antenne eine sehr ordentliche Funkreichweite bietet. Ein Aluminiumgehäuse hilft, Störungen zu reduzieren. Der Stick kommt vorgeflasht und kann als Koordinator u. a. mit ZHA und Zigbee2MQTT genutzt werden.Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐☆ – Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gerade für USB-Setups mit Home Assistant, NUC oder Raspberry Pi. Für die meisten Einsteiger- bis Mittelklasse-Setups völlig ausreichend.Links:
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3. Phoscon ConBee III
Beschreibung:
Der ConBee III ist ein universelles Zigbee-USB-Gateway von dresden elektronik. Er setzt ebenfalls auf den EFR32MG21 und unterstützt Zigbee 3.0 und Zigbee Green Power. Der Stick ist plattformunabhängig nutzbar (Windows, Linux, Raspberry Pi, Docker, macOS) und lässt sich mit der Phoscon App und deCONZ betreiben. Zusätzlich kann er in Home Assistant über deCONZ-Integration, ZHA oder Zigbee2MQTT eingebunden werden.Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐☆ – Spannend, wenn du bewusst das Phoscon-/deCONZ-Ökosystem nutzen möchtest und Wert auf deren Backup-/Migrationsfunktionen legst. Für reine ZHA-/Z2M-Setups gibt es etwas direktere Alternativen, aber als Allround-USB-Gateway definitiv solide.
Hinweis:
Wie viele Geräte dein Netzwerk letztlich zuverlässig verkraftet, hängt weniger vom Koordinator selbst ab, sondern vor allem von:
- Anzahl und Qualität der Router-Geräte
- physischer Umgebung (Wände, Stahlbeton, Störquellen)
- gewähltem Kanal und Mesh-Struktur
Ein „guter“ Koordinator ist wichtig – ein durchdachtes Mesh ist entscheidend.
Router-Geräte
Router-Geräte sind dauerstromversorgte Zigbee-Devices, die das Mesh erweitern und stabilisieren. Ohne sie hängen alle Endgeräte direkt am Koordinator – und genau das führt oft zu instabilen Netzen.
Empfohlene Router-Geräte:
Aeotec Range Extender Zi
- Beschreibung:
Dedizierter Zigbee-3.0-Repeater, der die Reichweite deines Netzwerks erweitert. Plug-and-Play-Stecker (Typ E/F), Reichweite laut Hersteller bis zu ~100 m im Freifeld, sehr geringer Eigenverbrauch. - Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐⭐ – Ideal, wenn du gezielt Funklöcher stopfen willst, ohne gleich eine zusätzliche smarte Steckdose zu setzen. - Link:
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NOUS A1Z
- Beschreibung:
Kompakte Zigbee-3.0-Steckdose mit bis 16 A / 3680 W und integrierter Verbrauchsmessung. Lässt sich in verschiedenen Zigbee-Systemen nutzen und fungiert nebenbei als vollwertiger Router im Mesh. - Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐☆ – Gute Kombination aus Alltagssnutzen (Schaltfunktion + Energy Monitoring) und Mesh-Verstärkung. - Link:
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Aqara Zigbee Smart Plug
- Beschreibung:
Hochwertige Zigbee-Steckdose eines etablierten Herstellers. Unterstützt Zigbee 3.0, arbeitet als Router und ist in vielen Setups eine der zuverlässigsten Varianten für klassische Ein-/Aus-Schaltaufgaben. - Einschätzung:
⭐⭐⭐⭐⭐ – Besonders empfehlenswert, wenn du ohnehin schon Aqara im Einsatz hast oder dir ein „sicherer“ Standardrouter wichtig ist. - Link:
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Endgeräte
Endgeräte sind die eigentlichen „smarten Komponenten“ in deinem Zuhause: Sensoren (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung, Helligkeit), Schalter, Taster, Aktoren und mehr. Sie verbinden sich entweder direkt mit dem Koordinator oder über Router-Geräte.
Für Einsteiger haben sich u. a. bewährt:
- Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensoren (z. B. Aqara, Sonoff)
- Bewegungsmelder
- Tür-/Fensterkontakte
- Funk-Taster für Szenensteuerung
Software
Für die Steuerung deines Zigbee-Netzwerks ist Home Assistant die zentrale Software. Die aktuelle Version sollte bereits installiert sein, bevor du mit der Zigbee-Einrichtung beginnst.
Die Zigbee Home Automation (ZHA)-Integration ist direkt in Home Assistant enthalten und bietet einen sehr einfachen Einstieg:
- keine zusätzliche Software nötig
- kein externer MQTT-Broker erforderlich
- Integration, Geräteliste und Automatisierungen komplett in Home Assistant
Später kannst du – falls du mehr Kontrolle, spezielle Features oder andere Integrationen brauchst – immer noch auf Zigbee2MQTT oder deCONZ wechseln.
Zusätzliche Tools, die helfen:
- Zigbee-Mesh-Karte (z. B. „Zigbee Network Map“) zur Visualisierung des Netzes
- Terminal-/SSH-Zugriff auf Home Assistant für Debugging & Log-Analyse
Einrichtung der ZHA-Integration
Sobald die notwendige Hardware bereitsteht und Home Assistant läuft, geht es an die Einrichtung von ZHA.
Einrichtung des Zigbee-Koordinators

Koordinator anschließen
- USB-Stick (z. B. Sonoff oder ConBee) direkt oder über ein USB-Verlängerungskabel an den Host anschließen.
- LAN-/PoE-Geräte wie der SMLIGHT SLZB-06M im Netzwerk verbinden und ggf. per Weboberfläche konfigurieren.
Erkennung in Home Assistant prüfen
Unter Einstellungen > System > Hardware prüfen, ob der Koordinator sichtbar ist (z. B. alsttyUSB0bei USB-Sticks oder als serielle/Netzwerk-Schnittstelle).ZHA-Integration hinzufügen
- Einstellungen > Geräte & Dienste > Integration hinzufügen
- „Zigbee Home Automation“ auswählen
- passenden Koordinator-Port / -Adapter auswählen
- Assistent durchlaufen
Nach Abschluss sollte der Koordinator als Gerät in Home Assistant sichtbar sein und ZHA bereit für das Pairing neuer Zigbee-Devices.
Hinzufügen von Zigbee-Geräten

Um neue Geräte hinzuzufügen:
- Gerät in den Pairing-Modus versetzen (häufig durch langes Drücken eines Knopfes).
- In Home Assistant in der ZHA-Integration „Gerät hinzufügen“ wählen.
- Warten, bis das Gerät gefunden wird, Namen vergeben, Raum zuweisen.
Gerade bei batteriebetriebenen Geräten kann es ein paar Sekunden dauern, bis alle Entities korrekt auftauchen.
Optimierung des Zigbee-Mesh-Netzwerks

Nach dem Koppeln lohnt ein Blick auf die Netzwerktopologie (z. B. über die „Zigbee Network Map“):
- Erreichbarkeit von Geräten prüfen
- Router-Positionierung optimieren
- „Sackgassen“ im Netz vermeiden
Wenn Geräte häufig die Verbindung verlieren, hilft oft:
- zusätzlicher Router in der Nähe
- Koordinator anders platzieren (höher, zentraler, weg vom WLAN-Router)
- ggf. Kanalwahl des WLAN anpassen, um Überschneidungen zu minimieren
Für tiefergehende Fehleranalyse siehe auch:
ZHA Issue und Zigbee Gateway – Fehleranalyse und Tipps.
Typische Stolpersteine und Lösungen
Probleme beim Pairing von Geräten
Ein häufiges Problem ist die Schwierigkeit, neue Zigbee-Geräte mit dem Netzwerk zu koppeln. Dies kann an mehreren Faktoren liegen. Oft befindet sich das Gerät außerhalb der Reichweite des Koordinators oder der Router. Eine weitere Ursache kann ein nicht korrekt aktivierter Pairing-Modus sein. Viele Geräte haben spezifische Methoden, um in den Pairing-Modus zu wechseln, wie das Gedrückthalten eines Knopfes über mehrere Sekunden.
Lösung: Stelle sicher, dass das Gerät näher am Koordinator oder an einem Router positioniert ist, während du es koppelst. Lies die Bedienungsanleitung des Geräts, um den Pairing-Prozess genau zu verstehen. Sollte das Gerät nicht gefunden werden, setze es zurück und starte den Vorgang erneut. Auch das Neustarten des Koordinators oder des Home Assistant-Hosts kann manchmal Abhilfe schaffen.
Instabilität des Netzwerks
Ein instabiles Zigbee-Netzwerk zeigt sich oft durch sporadische Verbindungsabbrüche oder verzögerte Reaktionen von Geräten. Diese Probleme treten häufig auf, wenn zu wenige Router im Netzwerk vorhanden sind oder Störungen durch andere Funkfrequenzen, wie WLAN, auftreten.
Lösung: Achte darauf, dass du ausreichend Router-Geräte wie smarte Steckdosen oder Repeater in deinem Netzwerk verwendest, um die Mesh-Struktur zu stärken. Positioniere den Koordinator und die Router so, dass sie große Flächen abdecken und sich gegenseitig erreichen können. Vermeide es, den Koordinator in unmittelbarer Nähe zu WLAN-Routern oder anderen Funkquellen zu platzieren, die Interferenzen verursachen könnten. Falls möglich, konfiguriere die Zigbee-Frequenz so, dass sie nicht mit deinem WLAN-Kanal überlappt.
Firmware-Updates und Kompatibilität
Manchmal sind Zigbee-Geräte aufgrund veralteter Firmware oder Inkompatibilitäten schwierig in das Netzwerk zu integrieren. Einige Geräte funktionieren nicht optimal oder verlieren ständig die Verbindung.
- Regelmäßig prüfen, ob es Firmware-Updates für Koordinator und Geräte gibt.
- Bei SMLIGHT: Updates bequem über die Weboberfläche einspielen.
- Bei Sonoff/ConBee: Hersteller-Dokumentation bzw. Community-Anleitungen nutzen.
Unerwartetes Verhalten von Geräten
Ein weiteres Problem sind Geräte, die unerwartet reagieren, wie z. B. plötzliche Aktivierungen oder nicht ausgelöste Aktionen. Dies kann durch Fehlkonfigurationen oder mangelnde Integration verursacht werden.
Lösung: Überprüfe die Konfigurationen in Home Assistant, insbesondere Automatisierungen und Szenen, die mit dem betroffenen Gerät verknüpft sind. Teste das Gerät in einer einfachen Umgebung, um sicherzustellen, dass die Hardware ordnungsgemäß funktioniert. In komplexeren Setups hilft es, Log-Dateien zu analysieren, um die Ursache des Problems zu identifizieren.
Empfehlungen für Einsteiger
Starte klein
Beginne mit:
- 1 Koordinator
- 1–2 Router-Geräten (z. B. Steckdosen)
- 2–5 Endgeräten (Sensoren, Schalter)
So bekommst du ein Gefühl für Verhalten, Latenzen und Reichweiten, ohne dich direkt zu überfordern.
Wähle etablierte Geräte
Setze auf Marken und Geräte, die:
- von der Community gut dokumentiert sind
- in ZHA/Zigbee2MQTT bekannte Templates haben
- Zigbee 3.0 unterstützen
Router bewusst platzieren
- In Fluren, offenen Räumen, zentralen Punkten
- Nicht hinter dicken Wänden oder in Metallregalen
- Lieber ein, zwei Router „zu viel“ als zu wenig
Nutze ZHA als Einstieg
ZHA ist ideal, wenn du:
- so wenig Zusatz-Software wie möglich möchtest
- direkt in Home Assistant bleiben willst
- einen Clean-Setup ohne MQTT-Overhead bevorzugst
Später kannst du immer noch zu Zigbee2MQTT oder deCONZ wechseln, wenn du merkst, dass dir bestimmte Features fehlen.
Warum ZHA? (Im Vergleich zu Alternativen)
ZHA punktet vor allem mit:
- direkter Integration in Home Assistant
- einfacher Einrichtung
- guter Geräteunterstützung für viele typische Zigbee-Komponenten
- solider Stabilität durch aktive Weiterentwicklung im HA-Projekt
Zigbee2MQTT bietet:
- sehr große Geräteunterstützung
- extrem viele Einstellmöglichkeiten
- detailliertes Logging und Debugging
→ ideal für Power-User, die MQTT nicht scheuen.
deCONZ/Phoscon:
- eigene Oberfläche für Geräteverwaltung
- gute Backup-/Migrationsfunktionen
- eng verknüpft mit ConBee-Hardware
→ interessant, wenn du das Ökosystem ohnehin nutzt oder migrieren möchtest.
Für die meisten Nutzer ist ZHA ein hervorragender Einstieg, weil es schnell zu einem funktionierenden Setup führt – ohne Zusatzdienste.
Fazit
Der Einstieg in die Welt von Zigbee wirkt anfangs komplex, aber mit der richtigen Hardware und ZHA als Integration ist der Weg überraschend gerade:
- Wähle einen soliden Koordinator (z. B. SMLIGHT SLZB-06M oder Sonoff ZBDongle-E).
- Ergänze dein Setup um Router-Geräte, damit das Mesh stabil wird.
- Nutze ZHA für einen unkomplizierten Start direkt in Home Assistant.
- Wachse von dort Schritt für Schritt – mehr Geräte, mehr Automatisierungen, ggf. später andere Integrationen.
Mit den hier beschriebenen Schritten und Empfehlungen legst du den Grundstein für ein stabiles Zigbee-Netzwerk. Egal, ob du gerade erst beginnst oder dein bestehendes Smart Home ausbauen möchtest – ZHA bietet dir einen einfachen und gleichzeitig mächtigen Einstiegspunkt in die Zigbee-Welt.
